Meilensteine hat HDW im U-Bootbau gesetzt. Die Geschichte beginnt mit dem "Brandtaucher" von Wilhelm Bauer. Er blieb eine Episode wie auch ein Versuchs-U-Boot mit der Baunummer 333 aus dem Jahr 1897. Eine technische Besonderheit war das U-Boot-Dockschiff "Vulkan", das die Howaldtswerke 1908 für die damals neu entstehende deutsche U-Bootwaffe an die Kaiserliche Marine ablieferte; ein Schiff das richtungsweisend für weitere Nachbauten wurde. 1944 baute Howaldt die ersten Prototypen von Klein-U-Booten des Typs "Seehund".
Der Aufstieg von HDW zur ersten Adresse im U-Bootbau begann mit dem Aufbau der U-Boot-Flotte für die Deutsche Marine ab 1960. Heute ist die Werft weltweit führend im Bau von nicht-nuklearen U-Booten. Mit 61 Booten ist die Klasse 209 die bis jetzt meistgebaute dieselelektrische der Nachkriegszeit. Einzigartig sind die U-Boote der Klassen 212A und 214, die mit einem außenluftunabhängigen Antrieb auf Basis der Brennstoffzelle ausgerüstet sind, der das Boot wochenlang unter Wasser in Fahrt hält. HDW ist das einzige Unternehmen der Welt, das heute einen serienreifen Brennstoffzellenantrieb anbieten kann. Unter dem Motto "Schneller, leiser, tiefer" dienen HDW-U-Boote in 17 Marinen der Welt.
Auch der Marine-Überwasserschiffbau hat bei HDW eine lange Tradition. Über 100 Jahre lang haben die Howaldtswerke und HDW die unterschiedlichsten Schiffe für deutsche und ausländische Marinen gebaut: Vom Kreuzer bis hin zur modernen Fregatte.
Hinter HDW liegen heute über 170 Jahre Schiffbaugeschichte. Eine lange Tradition, aber kein Grund zum Ausruhen. Die Tradition der Werft zeigt nach vorn: Im starken Verbund der TKMS baut sie innovative, starke und zuverlässige Schiffe. Immer auf der Höhe der Zeit und ihr oft genug voraus.

